Google Merchant Center: häufige Ablehnungen und wie du sie behebst
Die häufigsten Gründe, warum Google Merchant Center Listings von Everspring-Wiederverkäufern ablehnt — mit Diagnose und Lösung pro Problem.
Google Merchant Center lehnt Produkte und Konten aus konkreten, behebbaren Gründen ab. Dieser Artikel führt durch die Probleme, die wir bei Everspring-Wiederverkäufern am häufigsten sehen, was sie bedeuten und was genau zu tun ist.
💡 Zeigt dein GMC-Konto Ablehnungen, arbeite diese Liste von oben nach unten ab. Die ersten Punkte sind das Fundament — sie zu beheben löst oft auch Folgeprobleme weiter unten.
1. Deine Domain ist nicht verifiziert oder beansprucht
Symptom: Produkte erscheinen stillschweigend nicht in einem oder mehreren Ländern (oft Deutschland, Frankreich oder andere EU-Märkte), obwohl der Feed sie als genehmigt zeigt.
Ursache: Domainverifizierung und -beanspruchung wurden nicht abgeschlossen. Ohne das blockiert Google deine Produkte — im Feed siehst du vielleicht nur vage Warnungen, keinen harten Fehler.
Lösung: Geh zu GMC-Einstellungen → Unternehmensinformationen → Website. Verifiziere die Eigentümerschaft (HTML-Upload, Meta-Tag, GTM oder Analytics) und klicke auf Beanspruchen. Siehe Google Merchant Center einrichten.
2. Das Brand-Feld ist falsch
Symptom: Listings abgelehnt mit "Incorrect brand" oder als mögliche Fälschung markiert.
Ursache: Das Brand-Feld enthält "Everspring", deinen Shopnamen oder einen generischen Wert — nicht die tatsächliche Marke des Produkts (z. B. Elho, dein eigener Private-Label-Name).
Lösung: Das Brand-Feld muss den Markennamen des Herstellers enthalten, die auf dem Produkt aufgedruckte Marke oder deine eigene eingetragene Marke, wenn du Private-Label betreibst. Everspring ist deine Lieferantenplattform, nicht die Produktmarke. Passe dein Feed-Mapping an, sodass das Brand-Attribut aus der richtigen Quelle gezogen wird.
3. EAN/GTIN-Konflikte
Symptom: Listings abgelehnt, unterdrückt oder mit niedrigen Impressionen trotz scheinbar korrekter Einrichtung. In schweren Fällen: Konto-weite Warnungen über Identifier-Probleme.
Ursache: Du reichst die Hersteller-EAN ein. Dieselbe EAN ist bei Dutzenden anderer Wiederverkäufer in Gebrauch, die dasselbe Produkt verkaufen. Google sieht einen überfluteten Identifier und zeigt entweder niemanden, wählt einen nach undurchsichtigen Kriterien aus oder markiert das Konto bei wiederholten Mustern.
Lösung: Nutze deine eigenen EANs, eingetragen auf deine eigene Marke über GS1 und eine Markeneintragung bei BOIP/EUIPO. Siehe Markenregistrierung und EANs. Das ist die Lösung mit der höchsten Hebelwirkung in dieser Liste.
4. Preis passt nicht zur Landing Page
Symptom: Listings abgelehnt mit "Mismatched price" oder schlimmer — vollständige Konto-Sperre wegen "misrepresentation".
Ursache: Der Preis im Feed weicht vom Preis auf der Produktseite ab, wenn der Crawler von Google vorbeikommt. Häufige Ursachen: gecachter Feed nach einer Aktion nicht aktualisiert, Währungs-Mismatch, USt im Feed anders eingestellt als im Webshop, oder ein Bug im Preis-Mapping deines Integrators.
Lösung: Stelle sicher, dass deine Feed-Update-Frequenz zur Frequenz deiner Preisänderungen passt. Bestätige, dass Feed und Landing Page denselben USt-inklusiven Preis in derselben Währung zeigen. Wenn du Aktionen fährst, muss der Aktionspreis innerhalb von Stunden im Feed reflektiert sein.
5. Fehlende oder leere Attribute
Symptom: Bestimmte Produkte abgelehnt mit Attributfehlern (fehlendes shipping, fehlendes google_product_category, fehlendes color bei einem Kleidungsstück usw.).
Ursache: Pflichtfelder werden nicht gefüllt, oder kategorie-spezifische Pflichtfelder fehlen. Verschiedene Kategorien haben verschiedene Anforderungen: Kleidung braucht Gender, Größe, Altersgruppe und Farbe; Lebensmittel brauchen Zutaten; Kosmetik braucht einen Unit Price.
Lösung: Öffne die Diagnose-Ansicht von GMC, gruppiere nach Fehlertyp und arbeite jeden ab. Mappe die fehlenden Felder in deinem Integrator oder in deinen Webshop-Produktdaten.
6. Falsche Attribute für die Kategorie
Symptom: Listings als minderwertig markiert oder mit Attribut-Warnungen.
Ursache: Attribute aus einer Kategorie versehentlich auf eine andere angewendet — z. B. Kleidungsfelder (Gender, Größe, Altersgruppe) bei einem Blumentopf gefüllt. Meist eine Nebenwirkung eines generischen Feed-Mappings, das die Kategoriemischung nicht berücksichtigt.
Lösung: Richte in deinem Integrator bedingte Regeln pro Kategorie ein. Fülle nur Attribute, die zutreffen. Entferne oder leere den Rest.
7. Unvollständige Versandkonfiguration
Symptom: Listings abgelehnt mit "Missing shipping" oder länderspezifische Unterdrückung.
Ursache: Versandtarife in den GMC-Einstellungen nicht konfiguriert, oder das produktspezifische shipping-Attribut fehlt bei Produkten, die in mehrere Zonen versandt werden.
Lösung: Konfiguriere Default-Versandtarife pro Land in den GMC-Einstellungen. Für Produkte mit abweichendem Versand (z. B. größere Everspring-Artikel mit Aufpreis) nutze das produktspezifische shipping-Attribut zum Überschreiben.
8. Bildqualitäts-Probleme
Symptom: Listings abgelehnt mit "Image too small", "Promotional overlay" oder Ähnlichem.
Ursache: Bilder unter 250×250 Pixel (Googles harte Untergrenze), Wasserzeichen, Sale-Sticker über dem Bild, Platzhalterbilder oder generische Stockfotos statt des tatsächlichen Produkts.
Lösung: Nutze echte Produktbilder, mindestens 800×800 Pixel empfohlen, keine Overlays, kein Text. Weißer oder transparenter Hintergrund für das Hauptbild.
9. Duplicate oder generischer Content
Symptom: Listings genehmigt, aber schlecht rankend, oder Qualitätswarnungen am Konto.
Ursache: Titel und Beschreibungen sind identisch mit denen vieler anderer Wiederverkäufer (weil alle die Lieferantentexte nutzen). Google bestraft Feeds, die wie undifferenzierte Aggregationen aussehen.
Lösung: Schreibe zumindest für deine Top-SKUs eigene Titel und Beschreibungen. Siehe schreibe einzigartige und überzeugende Produktbeschreibungen.
10. Konto-weite Sperren
Symptom: Gesamtes GMC-Konto gesperrt, alle Produkte offline.
Ursache: Misrepresentation (signifikante Preis-Mismatches, falscher Bestand, irreführende Aussagen), Richtlinienverstöße (eingeschränkte Produktkategorien) oder kumulierte Qualitätsprobleme über das gesamte Konto.
Lösung: Lies Googles Sperrhinweis sorgfältig — er weist auf die verletzte Richtlinie hin. Behebe das zugrundeliegende Problem im gesamten Feed, reiche dann erst einen Reconsideration-Antrag ein. Reiche keinen Antrag ein, ohne vorher zu beheben; abgelehnte Reconsiderations sind schwerer zurückzuholen.
Wo Everspring reinpasst: Everspring liefert die Produkte und die Katalogdaten. Alles in GMC — dein Konto, deine Domain, dein Markenaufbau, deine Feed-Konfiguration, deine Bildqualität, deine Preisgenauigkeit — liegt auf deiner Seite. Hängst du an einer Ablehnung, die deiner Meinung nach speziell mit Everspring-Daten zu tun hat, sende die GMC-Fehlermeldung an help@everspring.app, dann helfen wir dir, sie zu traceëren.