Eigene API-Integration aufbauen
Shopify- oder WooCommerce-Plugin passt nicht zu deinem Stack? Verbinde Everspring direkt über unsere REST API. Hier erfährst du, wie du einen API-Key generierst und Sandbox-Zugang anforderst.
Wann du eine eigene Integration baust
Die meisten Reseller nutzen unsere Shopify-App oder das WooCommerce-Plugin und kommen nie in die Nähe der API. Eine eigene Integration lohnt sich, wenn:
Du eine Plattform nutzt, die weder Shopify noch WooCommerce ist (Magento, eigenes ERP, Headless Commerce usw.).
Du eigene Logik brauchst — Routing-Regeln, Pricing-Engines oder Datenanreicherung — die die Plugins nicht abdecken.
Du Daten neben deinem Webshop in ein Back Office oder Data Warehouse synchronisieren möchtest.
Was die API bietet
REST API — Standard-HTTP-Endpunkte mit JSON-Payloads. Kein proprietäres SDK nötig.
Produkt-, Bestands- und Bestellendpunkte — Katalog lesen, Bestellungen übermitteln, Bestandsaktualisierungen empfangen.
Entwicklerdokumentation — Authentifizierung, Endpunkte, Request-/Response-Struktur, Rate Limits und Best Practices.
Sandbox-Umgebung — auf Anfrage, damit du testen kannst, ohne Live-Daten anzufassen.
Tech-Support — techsupport@everspring.app für Fragen zur Implementierung.
Schritt 1 — API-Key generieren
Melde dich in deinem Everspring Reseller-Back Office an.
Gehe zu Einstellungen → API-Benutzer.
Klicke auf Neuen API-Benutzer erstellen und gib ihm einen Namen, aus dem der Zweck klar wird (z. B. „Magento prod", „WooCommerce staging").
Klicke auf Speichern. Everspring generiert einen API-Key und zeigt ihn dir einmalig an.
⚠️ Der API-Key wird nur einmal angezeigt. Kopiere ihn sofort in deinen Passwort-Manager oder deinen Secrets Store — wenn du ihn verlierst, musst du einen neuen API-Benutzer anlegen und jeden Dienst aktualisieren, der den alten Key verwendet hat.
Schritt 2 — Key sicher aufbewahren
Speichere den Key als Secret in der Umgebung deiner Integration (1Password, AWS Secrets Manager, Vault oder eine vergleichbare Lösung). Committe ihn niemals in die Versionskontrolle.
Leg für jedes nachgelagerte System einen eigenen API-Benutzer an — falls ein Key kompromittiert wird, kannst du ihn widerrufen, ohne die anderen lahmzulegen.
Vorhandene API-Benutzer kannst du unter Einstellungen → API-Benutzer verwalten und widerrufen. Ein Key, der nie kopiert wurde, lässt sich jedoch nicht wiederherstellen.
Schritt 3 — Verbinden und synchronisieren
Richte deine Integration auf die Everspring API aus und übergib den Key als Authentifizierungs-Header. Die Entwicklerdokumentation beschreibt alle Endpunkte. Die typische Startreihenfolge ist:
Katalog abrufen — Produkte, Varianten und Metadaten laden.
SKUs mappen — jedes abgerufene Produkt muss bei dir mit einer Everspring-SKU verknüpft sein; anhand dieser SKU werden Bestandsaktualisierungen und Bestellweiterleitungen zugeordnet.
Bestandsaktualisierungen abonnieren — der Bestand wird ungefähr stündlich aktualisiert. Übertrage ihn in deinen Storefront, damit du nicht überverkaufst.
Bestellungen übermitteln — Bestellungen mit Everspring-SKUs zur Fulfillment-Abwicklung weiterleiten.
Wie die Bestandssynchronisierung funktioniert
Bestandsänderungen auf Everspring-Seite werden innerhalb von ungefähr einer Stunde an deine Integration weitergegeben.
Lieferanten sind dafür verantwortlich, ihren Bestand in Everspring aktuell zu halten. Wenn der Bestand eines Lieferanten dort nicht korrekt ist, sieht deine Integration diesen falschen Wert.
Gestalte deinen Storefront so, dass er Everspring als einzige verlässliche Quelle für den verfügbaren Bestand betrachtet — cache Bestandsdaten nicht länger als dein Synchronisierungsintervall.
Sandbox anfordern
Für alle nicht-trivialen Integrationen empfehlen wir, zuerst gegen eine Sandbox zu entwickeln. Schreib eine kurze Beschreibung deiner Integration an techsupport@everspring.app — wir richten sie dann ein. Sandboxes spiegeln die Struktur der Produktions-API, sind aber von echten Bestellungen und Beständen isoliert.
💡 Hängst du beim Aufbau fest? Schreib an techsupport@everspring.app — gib den Endpunkt an, den du aufrufst, den Request-Payload und die Antwort, die du erhalten hast. Das reicht uns, um das Problem nachzuvollziehen und dir zu helfen.